Basel, 300-1900 n. Chr.: Die Birsigmündung - von der römischen Siedlung zum modernen Stadtquartier

Lage:

Amt für Umwelt und Energie, Spiegelgasse

Beschreibung:

Beim Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) stiess die Archäologische Bodenforschung während der Ausgrabungen im Jahr 2019 unerwartet auf Mauerreste eines repräsentativen Steinbaus, der hier um die Mitte des 13. Jahrhunderts stand. Das heute in der Archäologischen Informationsstelle im Untergeschoss des AUE erhaltene Mauerfragment ist ein markantes Zeugnis der mittelalterlichen Stadtgeschichte und steht für einen wichtigen Abschnitt in der Siedlungsentwicklung im Mündungsgebiet des Birsigs.

Die vor Ort konservierte Mauer bildet das Herzstück der Informationsstelle. Eine mediale Präsentation sowie in einer Vitrine ausgestellte Funde illustrieren die Siedlungsgeschichte im Gebiet der Birsigmündung, die von der römischen Zeit bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts reicht.

Digital rekonstruierte Lebensbilder und historische Abbildungen geben Impressionen von den verschiedenen Zeitabschnitten. Die interaktive Benutzeroberfläche erlaubt es den Besucherinnen und Besuchern, sich bei den einzelnen Lebensbildern mit verschiedenen Themenkreisen auseinanderzusetzen.

Anlass:

Einrichtung der Informationsstelle im Zuge des Baus des Amts für Umwelt und Energie (AUE) im Jahr 2021.

Zugang:

Die Informationsstelle ist nur im Rahmen einer Gruppenführung zugänglich.

Einzelpersonen und Gruppen können den Neubau des Amts für Umwelt und Energie im Rahmen von Führungen besuchen. An diesen Führungen wird auch die Archäologische Informationsstelle kurz gezeigt. Zu den Daten der öffentlichen Führungen des AUE.

Die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt bietet zudem an folgenden Daten archäologische Führungen in die Infostelle an:

18. Juni 2022

25. August 2022

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Literatur:

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