Basel, 820 n. Chr.: Karolingische Aussenkrypta

COVID-19

Die Archäologische Informationsstelle ist aufgrund der zurzeit geltenden Covid-Massnahmen bis zum 24. Januar 2022 geschlossen.

Lage:

Hinter dem Münster, unter der Pfalz

Beschreibung:

Im frühen Mittelalter wurde Basel Bischofssitz. Das älteste archäologisch nachgewiesene Münster entstand vor rund 1200 Jahren und wurde unter Bischof Haito (805-823) errichtet. Gleichzeitig oder wenig später wurde dem Münster im Osten eine in den Boden eingetiefte Krypta vorgelagert. Die heute noch erhaltenen Altarfundamente, die Sitzbänke an den Wänden und ein Durchgang wahrscheinlich zum Bischofspalast legen eine Nutzung dieser Aussenkrypta als privaten Andachtsraum für den Bischof und sein Gefolge nahe.

Der archäologische Rundgang kann durch eine Überfahrt mit der Münsterfähre erweitert werden. Auf der Kleinbasler Rheinseite befindet sich die Bodenmarkierung des römischen Munimentums.

Anlass:

In den Jahren 1963 und 1965 wurden auf der Pfalz grossflächige Ausgrabungen durchgeführt. Die freigelegten Überreste aus keltischer, römischer und mittelalterlicher Zeit wurden danach konserviert und unter einer Betondecke zugänglich gemacht. Der Grundriss der Aussenkrypta wurde im Pflaster der Pfalz mit grauen Steinen markiert.

Zugang:

Schlüssel erhältlich beim Kiosk im Münster (Öffnungszeiten)
Für Gruppenführungen auf Anfrage bei Basel - Tourismus oder für Fachleute der Archäologie und Basler Schulen bei der Archäologischen Bodenforschung.

nach oben

Literatur

nach oben