Originalfunde zur Riehener Steinzeit im MUKS Museum Kultur & Spiel Riehen

Seit letzter Woche zeigt das MUKS Originalfunde der Steinzeit aus Riehen.

Mit der Fundstelle Riehen-Ausserberg fassen wir einen Fressplatz von Höhlenhyänen der Altsteinzeit (ca. 46'000 v. Chr.). Damals herrschten hier ähnliche Umweltbedingungen wie heute in Alaska.

Jungsteinzeitliche Pfeilspitzen, Werkzeuge und Mahlsteine von der Bischoffhöhe in Riehen verraten, dass hier um 3900 v. Chr. Menschen siedelten. Die neolithischen Bäuerinnen und Bauern pflanzten Getreide und hielten Nutztiere. Sie jagten aber weiterhin Wildtiere und sammelten Beeren, Nüsse sowie andere Wildpflanzen.

Zwei neugestaltete Vitrinen zeigen die im Rahmen der Stadt.Geschichte.Basel erstellten Lebensbilder. Die Dioramen der beiden Fundstellen lassen die Besuchenden in die alt- und jungsteinzeitlichen Lebenswelten eintauchen. Originalfunde und Repliken geben einen Eindruck davon, wie Menschen vor tausenden von Jahren ihren Alltag mit und in der Natur meisterten.

Der Zeitstrahl wurde mit einer Replik des ältesten Fundes aus dem Kanton, einem altsteinzeitlichen Chopper, sowie mit vier Lebensbildern ergänzt. Den steinzeitlichen Lebensbildern werden Fotografien gegenübergestellt, die zeigen, wie es heute an diesen Orten aussieht. Die beiden Bilder zum gallo-römischen Tempel beim Pfaffenlohweg eröffnen einen Blick in die Landschaft und auf Kulthandlungen im Tempelbezirk.

Zur Webseite des MUKS

Lesetipp:

Guido Lassau, Peter-Andrew Schwarz (Hg.), Auf dem langen Weg zur Stadt. 50 000 v. Chr. – 800 n. Chr., Stadt.Geschichte.Basel, Band: 1, 2024.